Coronasicher

Coronasicheres Kunsterlebnis im Schaufenster

Altenkirchen.
Das KUNSTFORUM WESTERWALD hat eine interessante Idee zur Präsentation von Kunst in Altenkirchen umgesetzt. In der Bahnhofstraße 20 – neben dem Atelier Vieregg – hat das Kunstforum ein Schaufenster gemietet. Dort werden nun im monatlichen Wechsel die Mitglieder des Kunstforum etliche Arbeiten ausstellen: Gemälde, Plastiken, Fotos, Installationen, Skulpturen aus Holz und Metall, Drahtobjekte, Literatur. Die Nutzer der Fußgängerzone bekommen durch den monatlichen Wechsel immer wieder neue Eindrücke. Das Fenster ist jeweils aktuell beschriftet mit Kontaktdaten der Ausstellerinnen und Aussteller, sodass die Betrachter und potentiellen Käufer Kontakt mit der Künstlerin aufnehmen können.
Friedhelm Zöllner, der Vorsitzende des Kunstforums Westerwald, sagt zu dem Projekt: „Die Idee zu dem Projekt stammt von Dr. Peter Müller, ein Unterstützer der Kunst, der uns das Fenster dann auch vermietet hat. Wir sind erstaunt darüber, wie zahlreich wir Rückmeldungen oder Anfragen erhalten und wie das Fenster auch zur Nutzung der Homepage des KUNSTFORUM WESTERWALD www.kunstforum-westerwald.de anregt. Gerade in diesen Corona-Zeiten, in denen ja keinerlei Kunstausstellungen oder künstlerische Veranstaltungen stattfinden können, gibt das Fenster in der Tat einen Blick in die Kunstszene frei.

“Christa Häbel, die erste Ausstellerin, gibt ihre Erfahrungen mit dem Kunstschaufenster wie folgt: „Es gab von Anfang an positive Rückmeldungen und eine gute Resonanz. Menschen blieben stehen und informierten sich über das neu entstehende Schaufenster mit den ansprechenden Kunstwerken, wie sie sagten. Zusammen mit den Exponaten vom Atelier Vieregg ist in der Bahnhofstraße 20 eine kleine Kunstgalerie entstanden. Insgesamt kann ich eine positive Erfahrung bestätigen und wünsche den nachfolgenden Aussteller*innen gutes Gelingen“

Petra Moser, die im Mai ausstellt, meint: „Da man in Corona-Zeiten keine Gäste haben kann, betrachte ich die Schaufensterbesucher als Gäste und habe meine Wohnzimmerbilder ausgestellt. Wir versuchen hier eine ganz neue Art der Vermittlung von Kunst. Bin mal gespannt, zu welchen Formen von Kommunikation mit den Betrachtern es kommt – und natürlich auch, ob sich etwas verkaufen lässt“